GRÜNER Bürgermeister fordert Lolly-Tests für Wesselinger Kitas

Ein positiver Corona-Befund in einer Wesselinger Kita: Was nun? Mit den sog. Lolly-Tests kann auch in Kitas schnell das Infektionsrisiko geklärt werden. Peter Nep, stellvertretender Bürgermeister von Bündnis90/ DIE GRÜNEN fordert daher zügig Lolly-Tests für Wesselinger Kindergärten. Schnell und vor allem einfach in der Anwendung soll diese aussagekräftige Testmethode, bei der Kinder und Mitarbeitende 30 Sekunden lang ein Wattestäbchen im Mund haben, sein. Anschließend wertet ein Labor die Proben aus. Beispielsweise die Stadt Solingen setzt dieses Testverfahren als Pilotprojekt zusammen mit der Universitätsklinik Köln ein: “Eine gute Möglichkeit auch für Wesseling“, betont Peter Nep, der schon mehrfach von Eltern, Erzieherinnen und Kitaleiterinnen auf den Lolly-Test angesprochen wurde. Er fordert Bürgermeister Erwin Esser auf, schnell und ohne großen bürokratischen Aufwand einen Lolly-Test in Wesselinger Kitas zu ermöglichen, wie es auch in anderen Städten, beispielsweise in Köln und Bonn praktiziert wird.
Kinder effektiv vor Corona schützen
Der stetig steigende Inzidenzwert auch in der Stadt am Rhein und die Erkenntnis, dass zunehmend Kinder oft auch schwer von COVID-19-Erkrankungen betroffen sind, erhöht die Unsicherheit von Erzieherinnen und Erziehern sowie von Eltern. Trotz der aktuellen Entwicklung haben die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Rhein-Erft-Kreis entschieden, die Ausnahmeregelungen der sog. Corona-Notbremse zu zulassen, also unter anderem auch die Kitas weiterhin offen zu lassen. „Im Interesse von Kindern, Eltern und Kindergartenpersonal sollte die Stadt sobald wie möglich Lolly-Tests einführen und regelmäßig anwenden. Nur so können wir auch die Jüngsten effektiv schützen“, verlangt Peter Nep in seiner Mail vom 29. März an den Wesselinger Bürgermeister. Diese Testvariante könnte auch auf Grundschulen ausgeweitet werden.

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